Herzlich willkommen!

Wo bist Du hier gelandet?

Auf einer Seite auf der ich Dir und Deiner Seele einen Raum schaffen möchte, wenn der berühmte Storch nicht beißt und auch kein Kind in ein buntes Tuch gewickelt vor der Türe absetzt, sondern seinen Schatten wirft. Auf Deinen Wunsch nach einem Kind, Dein Selbstbild als Frau, Dein Vertrauen in Dich selbst, Deine Schwangerschaft und schließlich Dein Sein als Mutter, darauf, dass Deine komplette Lebensplanung durch eine ungewollte Kinderlosigkeit über den Haufen geworfen wird. 

Ich möchte einen Raum schaffen für die wirklich sehr anstrengende Zeit der Kinderwunschbehandlungen und die vielen Emotionen, die sonst nirgends einen Platz finden.  

Leider bin auch ich eine der Frauen, die 5 Jahre lang versucht hat schwanger zu werden. Die dann festgestellt hat, dass mit einem positiven Schwangerschaftstest eben nicht alles gut ist und dass mich diese Zeit noch lange nach der Geburt meiner Tochter geprägt und beschäftigt hat. Ich hätte mir sehr eine Begleitung gewünscht, die weiß wovon ich spreche, die all die Wut, die Trauer, die Ohnmacht, die Verzweiflung und so vieles anderes nachempfinden kann. Wo ich einfach mal ich selbst sein darf, ganz ungefiltert und echt. Dazu kam eben auch ein Beruf, der mir keine Pause vom Arbeiten, aber auch nicht vom Thema gegönnt hat. Eine lokale Selbsthilfegruppe war deshalb auch nicht wirklich Thema für mich und ich habe mich oft so unsagbar einsam gefühlt.

Mein Logo soll nicht nur einen Vogel repräsentieren, der mir an manchen Tagen die Tränen in die Augen getrieben hat und den ich förmlich gejagt habe, weil das ja schließlich Glück bringen soll beim Kinder kriegen. Die Feder soll auch dafür stehen, dass ich Dich als Individuum begleiten möchte, denn so wie jede Feder ganz einzigartig ist, bist auch Du es. Zuletzt soll sie aber auch eine gewisse Leichtigkeit symbolisieren, die ich Dir hoffentlich helfen kann (wieder) zu finden.

Vom Krug der bricht

Ich stehe im Rohbau unseres Hauses, es ist an Samstag Vormittag und ziemlich kalt draußen. Voller Spannung erwarte ich den Anruf der Biologin aus dem Kinderwunschzentrum. Meine erste ICSI neigt sich dem Ende zu, 2 Jahre und 3 Inseminationen sind schon vergangen seit ich die Pille abgesetzt habe. Eigentlich bin ich ganz guter Dinge, ich habe die Medikamente ganz gut vertragen alle Untersuchungen einigermaßen mit meinem Job vereinbart bekommen und es konnten 15 Eizellen abpunktiert werden. Ich habe natürlich gerechnet und Statistiken gewälzt und bin ganz zufrieden. Dann klingelt mein Hand und ich gehe zittrig ran. Schonungslos und sehr ruppig schallt es mir vom anderen Ende der Leitung entgegen, dass nicht eine einzige Eizelle befruchtet werden konnte. In meinen Ohren rauscht es, mein Kopf dröhnt und in mit zerbricht etwas als die volle Bedeutung dieser Worte zu mir durchdringt. Sie sind der Beginn von 3 weiteren Jahren, die durchzogen sind von weiteren 4 ICSIs, vom warten auf den nächsten Zyklus, die nächste Stimulation, die nächste Punktion, den Anruf vom Labor, den Transfer und am Ende der niederschmetternden Gewissheit, dass alles hoffen, bangen, 2 Hände voller Supplements und als Selbstzahler ziemlich viel Geld wieder nichts gebracht haben. Begriffe wie Nullbefruchtung und Implantationsversagen werden Teil meines Alltags und auch schleichend ein Teil meines Seins. Ich verliere zunehmend den Glauben an mich, keinen Körper, mein Frau sein, habe das Gefühl zu versagen. Mein Leben steht auf Hold, weil jede Entscheidung geprägt ist von der Frage wie es weitergeht. Egal ob ein neues Auto, der nächste Urlaub, unser Hausbau, berufliche Entscheidungen. Dazu noch die Situation als Ärztin plötzlich Patientin zu sein, was irgendwie alle nervös macht und dazu führt, dass ich selten einfach nur Frau sein darf.

Mein Alltag gönnt mir keine Pause und als ich nach dem letzten verzweifelten Versuch einen Laborbefund mit einem positiven HCG Wert in den Händen halte, ist das der Beginn einer neuen Spirale aus Ängsten und warten. Ich stelle fest, dass mit Eintritt der lang ersehnten Schwangerschaft eben nicht alles gut ist und merke noch lange nach der Geburt meiner Tochter wie mich dieses Thema beschäftigt. Wie sehr mich diese Jahre geprägt haben und wie groß der Schatten, den die Kinderwunschzeit auf mein Leben wirft tatsächlich ist.

Daraus entsteht schließlich die Gedanke an Storchenschatten, der geprägt ist vom Wunsch anderen Frauen einen Raum zu schaffen, eine Halt zu bieten, die Einsamkeit zu lindern und vielleicht auch gerade Frauen, die wie ich in medizinischen Berufen tätig sind, oder täglich mit Themen rund um Schwangerschaft, Kinder, Familien,… konfrontiert sind, einen Platz zu schaffen, den ich selbst schmerzlich vermisst habe.

Was ich für Dich tun kann

1:1 Einzelcoaching

1:1 Intensivbegleitung über mehrere Wochen

Paarcoaching

online Selbsthilfegruppen

Kurse

Hi!

Mein Name ist Nathalie,

Ich bin verheiratet, nach 5 Jahren Kinderwunschbehandlung Mutter einer kleinen Tochter und Gynäkologin. Es soll hier aber NICHT um den zigsten Behandlungsplan, Killerzellen oder sonst etwas in diese Richtung gehen. Ich will und werde keinerlei medizinische Beratungen im Rahmen meines Coachings durchführen!

Mir ist es ein Anliegen Dir einen Raum zu schaffen in dem Du ganz Du selbst sein darfst und in dem Du Dich mit all Deinen Emotionen angenommen fühlen darfst. Damit Du Dich nicht so einsam, allein und unverstanden fühlst, wie ich es oft getan habe. Euch als Paar möchte ich einen Raum schaffen für Offenheit und all die Themen, die auch als Paar so schwierig sind auf dem Weg zum Wunschkind.

Ich bin ein sehr offener und empathischer Mensch und es ist mir wichtig, dass wir uns wohl miteinander fühlen. So wie ich mich zeige, sollst auch Du Dich zeigen dürfen und authentisch sein können in der Zeit mit mir. Ehrliche und wertschätzende Kommunikation liegt mir am Herzen, genauso wir gegenseitiger Respekt.

Es ist mir übrigens ganz egal wie Du lebst und liebst! Deine sexuelle Orientierung, Dein Beziehungsmodell oder die Tatsache, dass du vielleicht single mom by choice werden möchtest, ist für mich nicht relevant. Also melde Dich gern auch, wenn Deine Situation irgendwie anders ist als die von anderen…

Besonders wichtig ist es mir, gerade auch die Frauen anzusprechen, die es aus beruflichen Gründen in der Kinderwunschzeit noch schwerer haben als es ohnehin schon ist. Neben all den anderen Dingen, die mich beschäftigt und mir Kraft geraubt haben, hat mein Job oft nichts besser gemacht. Weder die Selbstständigkeit, noch die Tatsache mich nie aus dem Thema rausnehmen zu können in meinem Alltag, haben irgendwas leichter gemacht.

Ansonsten lese, reise und koche ich leidenschaftlich gern und liebe sonnige Tage am Meer mit den Füßen im Sand.

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